Mutter lässt Kind sterben

und feiert weiter mit Freunden

(21.08.2020) Wie kann man nur so grausam sein? Ein erschütternder Fall von Vernachlässigung hat sich in der schottischen Stadt Wishaw ereignet. Laut Medienberichten hat ein 13-jähriges Mädchen bereits mehrere Tage vor ihrem Tod ihre Mutter gebeten, ihr zu helfen, da sie sich krank fühle und „überall Schmerzen“ habe. Doch die 45-jährige Mutter ignorierte den Hilferuf ihrer Tochter. Für sie war es nur ein „Schrei nach Aufmerksamkeit“ eines Teenagers.

Mutter trinkt im Garten Alkohol, während Tochter auf dem Sofa stirbt

Nur wenige Tage später liegt das Mädchen zusammengesackt und mit starken Schmerzen auf dem Sofa und bittet erneut ihre Mutter um Hilfe. Doch statt sich um ihr Kind zu kümmern, geht die 45-Jährige in den Garten, um dort mit einer Freundin ein paar Drinks zu kippen.

Magengeschwür als Todesursache

Wenig später entdeckt sie ihre Tochter leblos auf dem Sofa. Als die Sanitäter eintreffen, ist es bereits zu spät. Das Mädchen ist tot. Die Mutter rechtfertigt ihren späten Anruf bei den Medizinern damit, dass sie dachte, ihr Tochter täusche ihre Erkrankung nur vor. Laut Medienberichten war ein Magengeschwür der Grund für die Schmerzen und letzten Endes auch für den Tod der 13-Jährigen. Wäre dies früher entdeckt worden, wäre es nicht lebensbedrohlich gewesen.

Bereits vor Jahren Sorgerecht entzogen

Vor neun Jahren wurde der Mutter das Sorgerecht entzogen, da diese ein Alkoholproblem hatte und sich nicht um ihre Tochter kümmern konnte. Daher lebte das Mädchen bis 2017 bei ihrer Großmutter und soll dort ein „stabiles Leben“ gehabt haben. Im Jahr 2017 bekam die 45-Jährige das Sorgerecht für ihre Tochter zurück. Seit dem lebte das Mädchen wieder in Wishaw bei ihrer Mutter. Nun muss sich die 45-Jährige vor Gericht verantworten.

(ak)

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