Nach 159 Überstunden: Frau tot

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Heftig: Eine japanische Reporterin muss innerhalb eines Monats 159 Überstunden machen. Dann fällt sie tot um. Vier Jahre ist das schon her. Nun sind die Untersuchungen abgeschlossen und die haben ergeben, dass der Herztod der Frau tatsächlich auf die berufliche Überbelastung zurückzuführen ist.

Der Intendant der TV-Anstalt NHK, für die die 31-jährige Frau gearbeitet hat, hat sich bei ihrer Familie nun entschuldigt.

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Leider ist Tod durch Überarbeitung in Japan keine Seltenheit. Solche Todesfälle sind in dem Land so weit verbreitet, dass es dafür im Japanischen sogar ein eigenes Wort gibt: karoshi steht für beruflich bedingte Todesfälle.

In einer Umfrage der japanischen Regierung sagt jeder fünfe Chef, dass die Mitarbeiter auf mehr als 80 Überstunden pro Monat kommen. Im Jahr 2015 hat es fast 100 Selbstmorde gegeben, die auf Überarbeitung zurückzuführen sind.

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So krasse Überstunden-Ansammlungen wie im Fall der japanischen Reporterin sind bei uns rechtlich gar nicht möglich.

Hier gibt’s mehr Infos zu den Regelungen in Österreich!

Selbstverständlich solltest du aber in arbeitsintensiven Phasen auf körperliche Warnsignale achten und dir ein paar Fragen stellen, so Arbeitsmediziner Alexander Trojovsky: “Schlafe ich noch gut, habe ich Verspannungen, wie ist mein Appetit, wie sieht's mit meinen sozialen Kontakten aus? Wenn ich an diesen Stellen merke, dass es nicht mehr optimal läuft, sollte ich beim Job zurückstecken.“

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