Nach Gewaltspiel: Rausschmiss

Unterstützung für Mitschüler

(29.04.2022) In Grieskirchen haben an einer Mittelschule drei Jungen eine „TikTok-Herausforderung“ nachgeahmt und sollen dabei mehreren Mitschülern gegenüber gewalttätig und sexuell übergriffig geworden sein. Jetzt gibt es Unterstützung von Psychologen und einem Kriseninterventionsteam für die restlichen Schüler. Zwei der Opfer sind an neue Schulen geflüchtet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit 12. April gegen die drei Täter wegen Verdacht auf geschlechtliche Nötigung.

Es droht der Rauswurf

Die Bildungsdirektion OÖ sagt zu dem Vorfall: „In der Schule wird alles getan, um die Situation zu stabilisieren.“ Einerseits wird psychologische Betreuung für die übriggebliebenen Schüler angeboten. Andererseits wird alles getan, um die mutmaßlichen Täter nicht mehr in die Klassen zu lassen. Für die zwei suspendierten Hauptverdächtigen versucht man jetzt eine „dauerhafte Lösung“ zu finden. In anderen Worten müssen sie mit einem Schulverweis rechnen. Daher die Verdächtigen aber noch schulpflichtig sind, ist das gar nicht so einfach. Denn es muss sich zuerst eine Schule finden, die die Buben annimmt. Einer der Burschen würde dann anscheinend schon zum vierten Mal die Schule wechseln. Ein Vater meldet sich auch zu Wort: „Es müssen auch die anderen Kinder geschützt werden, weil es sicher noch mehr Opfer gibt.“ Sein Sohn hat auch die Schule gewechselt, nachdem er vermutlich schon länger von den Verdächtigen malträtiert wurde. Dort soll er sich jetzt sicherer fühlen.

Strafrechtlich vorgehen könne man aber nur gegen den 14-Jährigen. Die anderen sind 13 Jahre alt und damit noch zu jung.

Teilen von Gewaltvideos

Es wird untersucht, ob die Übergriffe an der Schule in Grieskirchen als Videos im Internet gelandet sind. Das kommt nämlich ständig vor. Zum Beispiel vor einem Jahr ist ein Gewalt-Vorfall an einer Schule in Hörsching gefilmt worden und herumgeschickt worden. Niemand hätte Hilfe geholt, um die Prügelei zwischen zwei Schülerinnen zu stoppen. Darauf haben die Eltern der 160 Schüler einen Brief bekommen. Darin sind sie aufgefordert worden, ihren Kindern zu erklären, dass das Teilen solcher Videos illegal ist.

(MR)

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