US-Uni hält Nacktprüfungen ab

Splitterfasernackt zur Prüfung - das wird es so in Österreich wohl auch nie geben. Ganz im Gegensatz zu den USA. Dort hat ein Kunst-Professor an der Universität von Kalifornien seine Studenten elf Jahre lang nackt zur Abschlussprüfung antreten lassen. In einem abgedunkelten Raum nur mit Kerzenschein haben sie dem 56-Jährigen ihr Adams- beziehungsweise Evakostüm, also ihr "nacktes Ich", präsentieren müssen. Machen sie es nicht, fallen sie durch.

Die Mütter der jungen Studentinnen sind in Rage:
"Wie schrecklich. Das nervt. Die beunruhigen mich. Ich werde sie nicht mehr in diese Schule schicken. Das ist pervers. Peinlich für den Professor und peinlich für die Universität."

Der Professor selbst wehrt sich im Interview mit dem TV-Sender ABC: "Es ist eine ganz normale Abschlussprüfung im Fach Bildende Kunst und Körperkult. Es läuft alles kontrolliert ab. Die Studenten fühlen sich dabei wohl."

Konsequenzen werden den "Nackt-Professor" aber wohl nicht erwarten. Wie die "Los Angeles Times" schreibt, hat sich die Hochschulleitung hinter den 56-Jährigen und seine ungewöhnlichen Prüfungsmethoden gestellt. Demnach handelt es sich um eine beabsichtigte Provokation. Genau darum gehe es bei der Darstellenden Kunst.

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