Nackte Statuen zensiert!

Zu hot für Facebook?

Verrückt! Das Museum für Kunst und Geschichte in Genf lädt für eine bevorstehende Ausstellung Fotos von zwei antiken Nackt-Statuen auf Facebook hoch. Facebook gefällt das ganz und gar nicht und löscht die Fotos wieder kurzerhand. Das Museum bleibt aber hartnäckig und versucht nochmals, die Bilder zu posten. Vergeblich!

Daraufhin meldet sich Facebook beim Museum: „Wir erlauben keine Werbung, die Nacktheit zeigt, selbst wenn sie keinen sexuellen Charakter hat. Dies schließt den Einsatz von Nacktheit für künstlerische oder pädagogische Zwecke ein.“

Das Museum versucht es nun auf Twitter mit einem Zensur-Balken vor den Intimbereichen der Statuen.

„Vielleicht wäre es an der Zeit für diese Plattform, ihre Politik für Museen und kulturelle Institutionen zu ändern.“, schreibt das Genfer Museum für Kunst und Geschichte auf Twitter.

Erst jetzt lenkt Facebook ein und stellt klar: "Die Werbeeinschaltung wurde versehentlich abgewiesen und ist jetzt wieder auf Facebook verfügbar. Wir bedauern den Fehler.“

Für die Kunstausstellung jedenfalls ist die ganze Aktion ein gelungener PR-Coup!

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