Nanopartikel: Gefahr für Babys

Risiko für Ungeborene

(06.06.2024) Nanopartikel stellen ein Risiko für Babys im Mutterleib dar. Eine neue Studie von Schweizer Forschenden zeigt, dass bestimmte Nanopartikel die Bildung von Blutgefäßen beeinträchtigen können, indem sie die Produktion von Botenstoffen in der Plazenta stören. Dies teilte die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa am Donnerstag mit.

Das Forschungsteam um Tania Bürki untersucht, wie die Plazentaschranke mit Nanopartikeln umgeht. Nanopartikel sind nur einige Millionstel Millimeter groß. Frühere Studien hatten gezeigt, dass die Plazenta einige dieser winzigen Teilchen durchlässt, aber die meisten vom ungeborenen Baby fernhält. Trotzdem wurden teilweise Schäden am fötalen Gewebe beobachtet, auch wenn keine Partikel im Fötus nachgewiesen wurden.

In der aktuellen Studie, veröffentlicht im Fachmagazin "Advanced Science", haben die Forschenden menschliche Plazenten genutzt, die nach geplanten Kaiserschnitten zur Verfügung gestellt wurden. Sie setzten das Plazentagewebe Nanopartikeln wie Titandioxid oder Dieselruß aus. Dabei zeigte sich, dass diese Partikel die Produktion von Botenstoffen im Plazentagewebe störten, was zu einer beeinträchtigten Blutgefäßbildung führen kann.

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Entwicklung des Nervensystems nicht betroffen ist. Weitere Analysen sollen klären, welche weiteren Störungen die Nanopartikel indirekt auslösen können.

(APA/VH)

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