Netflix: Kritik an Magersucht-Film

Magersucht

Schon wieder Riesenaufregung um eine Netflix-Produktion. Nach der Kritik an der Selbstmord-Serie “Tote Mädchen lügen nicht“ wird jetzt scharf gegen den Film “To the Bone“ geschossen. Hauptdarstellerin Lily Collins spielt darin eine magersüchtige 20-Jährige. Für den Film hat sich Collins unter ärztlicher Aufsicht tatsächlich bis auf die Knochen runter gehungert.

Kritiker fürchten, dass gerade junge Mädchen sich Tricks zum Abnehmen abschauen könnten und so in die Magersucht rutschen. Die auf Essstörungen spezialisierte Psychotherapeutin Andrea Hammerer sagt:
“Dieser Film ist quasi eine Magersucht-Anleitung. Es geht ja nicht nur ums Gewicht, es geht um eine schwere Krankheit, die häufig zum Tode führt. Damit spielt man nicht und damit macht man schon gar keinen Film.“

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