Neue Hinweise im Fall Maddie

wurde sie an Sex-Ring verkauft?

(22.06.2020) 13 Jahre lang gab es kaum Hinweise, was mit der 2007 in Portugal verschwundenen Maddie McCann passiert sein könnte. Doch in den vergangenen Wochen überschlugen sich die Berichte über den spektakulären Entführungsfall. Derzeit steht ein Österreicher im Fokus der Ermittlungen. Der in Graz lebende Mann soll mit dem deutschen Verdächtigen gemeinsam in Portugal im Gefängnis gesessen sein. In dieser Zeit soll eine Freundschaft zu dem Hauptverdächtigen entstanden sein.

"Ich weiß, dass er es war"

Der 46-Jährige vermutet, dass der Deutsche das Mädchen an eine Einzelperson oder einen Sexring verkauft haben soll. "Er war mein bester Freund und er war definitiv pervers und mehr als fähig, ein Kind für den sexuellen Kick oder Geld zu entführen", sagte der Österreicher im Interview mit der "Daily Mail". Nachdem er im Vorjahr eine Netflix-Dokumentation über den Fall Maddie gesehen hatte, sei er von der Schuld seines Freundes überzeugt gewesen. Aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit habe er sich dazu entschlossen, die Polizei nicht zu verständigen.

Allerdings sei diese dann auf ihn zugekommen, daraufhin wurde er in Graz einvernommen. Die steirische Polizei bestätigt die Befragung eines Zeugens vor etwas über einem Jahr im Zusammenhang mit dem Fall Maddie. Dabei hat es sich um ein Amtshilfeersuchen der deutschen Behörden gehandelt.

Nach seiner Befragung rechnete der 46-Jährige mit der Festnahme des Deutschen. Doch erst Anfang Juni teilten das deutsche Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Braunschweig überraschend mit, dass der wegen anderer Delikte inhaftierte 43-Jährige unter Mordverdacht stehe.

(ak)

Mordalarm in Gerasdorf

Mann mit Kopfschuss getötet

Tierquäler verstümmelt Ente

Prämie für Hinweise

NÖ: Schülerin vermisst

Polizei bittet um Hinweise

Sex-Skandal in Quarantänehotel

Corona-Anstieg in Melbourne

Hund von Polizei gerettet

Mischling beinahe etrunken

Upskirting wird zur Straftat

Spannerfotos bald strafbar

Corona-Maske am Rückspiegel

Experten warnen

Schwerer Kindesmissbrauch

44-Jähriger in Wien verhaftet