Neue Regel bei WhatsApp

Viele User bereits gesperrt

(13.01.2022) Wer von uns kann heutzutage noch ohne WhatsApp leben? SMS wurde von einfach durch diesen digitalen Kommunikationsdienst abgelöst. Ob für das Versenden von Fotos, Terminvereinbarungen mit Arbeitskollegen oder einfache Chats mit Familie und Freunden – die App ist beliebt. Doch zu den bisherigen 9 Verhaltensregeln ist eine weitere dazu gekommen und diese kann sogar bis hin zum Rauswurf führen.

Bis jetzt führten diese 9 Gründe zu einer WhatsApp Konto-Sperre:

  • Verbreitung von Fake News
  • Beleidigung anderer Nutzer
  • Gewaltandrohung gegenüber anderen Nutzern
  • Nutzer zu Gewalt aufrufen
  • Senden von Spamnachrichten
  • Falsche Identität angeben
  • Ausspionieren anderer Nutzer
  • Schadcode (Viren, Trojaner, etc.) verbreiten
  • Telefonnummer (zu) oft wechseln

Diese Regeln sind in den "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" (AGB) niedergeschrieben. Wer gegen eine verstößt, wird von WhatsApp gesperrt. Dies geschieht jedoch nicht über den Nachrichtendienst selbst, sondern muss von WhatsApp-Nutzern gemeldet werden, da Chats bei WhatsApp Ende-zu-Ende verschlüsselt sind und somit kann die App bei den Nachrichten nicht mitlesen. 

Doch nun kommt eine zehnte Regel hinzu – und zwar die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten im großen Maße. Einen Verstoß dazu hat es bereits in Indien gegeben, wo in einem Gruppenchat kostenpflichtige Zeitungen geteilt wurden, die dann von den Mitgliedern kostenlos gelesen werden konnten. Darauf folgte, dass mehrere Gruppen inklusive deren Mitglieder von WhatsApp gelöscht wurden.

Da die Chats bei WhatsApp Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, muss es bei diesem Vorfall einen Tippgeber gegeben haben. Der Fall ist vor Gericht gekommen. Somit nehmt euch in Acht und verlasst lieber so eine WhatsApp-Gruppe, wenn ihr hinzugefügt wurdet!

(vs)

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