Spritzen mehrfach verwendet

Ärztin räumt Fehler ein

(28.05.2021) Der Fall der Ärztin, die im steirischen Mürzzuschlag mehrere Personen mit derselben Spritze gegen das Coronavirus geimpft haben soll, ist jetzt ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Die Medizinerin räumt ein, dass sie gebrauchte Nadeln eingesetzt haben könnte. Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des voest-Werk haben daraufhin zum HIV-Test müssen.

Das Arbeitsmedizinische Zentrum Kapfenberg hat bei einer Qualitätskontrolle festgestellt, dass die Zahl der verbrauchten Materialien nicht mit der Anzahl der geimpften Personen übereingestimmt hat. Die voestalpine fordert jetzt eine hundertprozentige Aufklärung, wie es zu so einem Fehler kommen konnte. Die Staatsanwaltschaft Leoben ermittelt. Die betroffene Ärztin ist vom Dienst freigestellt worden.

(CD)

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