Wegen WhatsApp-Chat gefeuert

Entlassung rechtswidrig

(01.07.2019) Am Firmenhandy über den Chef herziehen ist erlaubt! Ein schräger Rechtsstreit in der Schweiz sorgt derzeit für heiße Diskussionen im Netz. Eine Frau schimpft mit einer Kollegin auf WhatsApp über den Geschäftsführer. Dabei fallen deftige Begriffe wie “Scheiß Sozialphobiker“. Außerdem gibt die Angestellte in dem Chat auch zu, dass sie eine Krankheit vorgetäuscht hätte, um blau zu machen. Bei einer Kontrolle des Firmenhandys hat die Frau zwar die SIM-Karte entfernt. Sie hat allerdings vergessen, dass der Chat-Verlauf am Gerät selbst gespeichert war. Das Unternehmen hat alles gelesen und die Frau gefeuert.

Rechtswidrig, so das Urteil des Arbeitsgerichts. Denn die Firma hätte den privaten Chatverlauf nicht lesen dürfen. Das wäre bei uns genauso, sagt Datenschützer Georg Markus Kainz:
"Auch wenn ich ein Firmenhandy nutze, muss sich die Firma an das Briefgeheimnis halten. Und wenn ich Dateien habe, die eindeutig als privat zu erkennen sind, darf der Chef sie nicht lesen."

Arbeitsrechtsexperte Ernst Stummer von der AK Oberösterreich stimmt zu:
"Der Arbeitgeber darf sich nicht unter Verletzung des Datenschutzes Beweise verschaffen. Selbst wenn die Entlassung grundsätzlich berechtigt wäre, wird sie dadurch unzulässig."

Amazon-Logo geändert

nach Hitler-Bart vergleich

Regisseur Spike Lee

verfilmt 9/11

Bewerbungen für SpaceX Mondflug

Milliardär verschenkt acht Plätze

Schwaz in Tirol

rasche Durchimpfung geplant

WM Oberstdorf und Corona

Italienisches Team steigt aus

Konzerte in Tel Aviv

für Geimpfte und Geheilte

Stress für die Ohren

Mehr Hörschäden durch Corona

Mega Lotto-Fail

Paar tippt richtig-gewinnt aber nix