Neuer Killerkeim für Hunde

Ein neuer Killerkeim für Hunde sorgt für Aufregung im Netz – die sogenannten Babesien! Ein Hund aus Wien muss deshalb fast 20 Tage in einer Tierklinik um sein Leben kämpfen. Bisher haben die heimtückischen Erreger nur in heißen Südländern gewütet. Jetzt tauchen sie auch immer mehr bei uns auf. Infizieren können sich unsere Hunde durch einen Zeckenbiss. Was folgt sind Appetitlosigkeit, Schwächeanfälle und Fieber. Der Urin des Hundes ist dunkelbraun wie Coca Cola.

Der Zeckenstich überträgt die Babesien ins Blutsystem. Dort vermehren sich diese Erreger und befallen die roten Blutkörperchen, bringen sie zum Platzen und zum Absterben.

Tierarzt Michael Leschnik von der Vetmeduni Wien:
"Der Hund hat immer weniger rote Blutkörperchen und leidet letztendlich an Blutarmut und an Sauerstoffmangel. Und durch das Platzen der Blutkörperchen wird der Blutfarbstoff dann frei und gelangt über das Blut in die Niere und wird dort ausgeschieden."

Nur eine rasche tierärztliche Behandlung kann den Vierbeiner retten. Allgemein vor Babesien schützen kannst du deinen Hund am besten mit Zeckenschutz, wie Halsbändern, Tabletten oder auch Spot-Ons.

Eine Impfung gegen Babesien gibt es übrigens. Allerdings ist sie in Österreich nicht zugelassen und muss aus dem Ausland importiert werden.

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