Nicht jede Zahnpasta schützt

17 Whitening Zahnpasten getestet

(25.09.2025) Weißmacher-Zahnpasten sind sehr beliebt: Sie sollen Verfärbungen von den Zähnen entfernen und zusätzlich vor Karies schützen. Das Verein für Konsumenteninformation (VKI) und die deutsche Stiftung Warentest haben gemeinsam 17 solcher Produkte untersucht. Das Ergebnis: Alle getesteten Zahnpasten konnten tatsächlich Verfärbungen entfernen.

Probleme zeigen sich aber beim Karies­schutz. Drei von 17 Produkten sind durchgefallen – sie bieten kaum oder gar keinen Schutz. Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand lässt sich Karies nur mit Fluorid wirksam vorbeugen. Zwei Zahnpasten wurden zudem kritisch bewertet, weil entweder die eingesetzte Fluorid-Art oder deren Konzentration nicht optimal war. Eine dritte setzt auf Hydroxylapatit statt Fluorid – für dessen Wirksamkeit gibt es bisher aber keine gesicherten wissenschaftlichen Belege.

Besonders heikel: Zwei der Zahnpasten enthalten Titandioxid. Dieser Farbstoff ist in Lebensmitteln seit drei Jahren verboten, da er laut Studien das Erbgut schädigen kann, wenn er oral aufgenommen wird, erklärt VKI-Projektleiter Christian Undeutsch. Eine weitere Zahnpasta wird ebenfalls nicht empfohlen, weil sie eine Chemikalie enthält, die möglicherweise die Trinkwasserqualität beeinträchtigen könnte.

Insgesamt haben 13 von 17 getesteten Weißmacher-Zahnpasten eine positive Bewertung und demzufolge eine Empfehlung erhalten. Dennoch gilt: Selbst die besten Produkte können die Zähne nicht dauerhaft aufhellen. Sie stellen lediglich die natürliche Zahnfarbe wieder her – heller als von Natur aus wird es nicht.

(apa/AVL)

Präsenzdienst: Freiwillig?

NEOS bringen Modell ein

Jennifer Lopez Scheidung

"bin ein neuer Mensch"

Taylor Swift Billboard Hot 100

Zum 15. Mal in Folge

"Austrian World Summit": Jubiläum

in der Hofburg

Verdächtiger bleibt in U-Haft

Hipp-Rückruf

FACC: Leichenteile bekommen

Paketverwechslung in OÖ

"Veggie-Burger" und "Tofu-Schnitzel"

Grünes Licht von EU-Parlament

Hoffnung für Allergiker

Wiener Studie sieht Besserung