Nike vs. Satan-Schuh

Klage gegen teuflische Sneaker

(30.03.2021) Seltene und teure Turnschuhe gelten bei bei Rappern oft als Statussymbol. Doch dieser Rapper geht wohl etwas zu weit: Angeblich soll in den neuen „Satan“-Sneakers des US-Rappers Lil Nas X menschliches Blut stecken! Nike erhebt nun Klage gegen die teuflischen Sneakers.

In einer Zusammenarbeit mit dem US-Kunstkollektiv MSCHF verkaufte der Rapper Lil Nas X gestern 666 Paare seines umstrittenen „Satan“-Schuhes. Schlimm genug, dass die Schuhe zusätzlich zur roten Tinte einen Tropfen menschlichen Blutes in der Sohle haben sollen – im Design erkennt man zusätzlich ein Pentagramm-Design, ein umgekehrtes Kreuz und einen Verweis auf eine Stelle in der Bibel: Lukas 10:18 („Ich sah Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen“). Echt gruselig!

So sehen die teuflischen „Kicks" aus:

Nike hält so gar nichts von dem Projekt des jungen Musikers: Weil auf dem Schuh ohne der Genehmigung des Unternehmens ein inoffizielles Redesign eines Nike Schuhs und das Markenlogo verwendet wurde, erhebt der Sportartikelhersteller jetzt Klage gegen MSCHF. Zusätzlich soll die Aktion dem Firmenwert von Nike erheblichen Schaden zugefügt haben. Das Unternehmen verlangt Schadensersatz und eine Unterbindung der Bestellungen für die Sneakers.

Für Rapper Lil X Nas, der von Nike nicht direkt als Beklagter genannt wird, scheint das Ganze ein raffinierter Marketingtrick zu sein: Er veröffentlichte am vergangenen Freitag seinen neuen Song „Montero“ (Call Me By Your Name) – im dazugehörigen Musikvideo tanzt er mit einer Figur, die Teufelshörner trägt.

Das Video ist wohl nichts für schwache Nerven!

(SMS/APA)

Twitternder Häftling offline

"Inside JA Josefstadt"

Sohn verletzt Mutter

Trotz Annäherungsverbot

Cleandanube: gegen Plastikmüll

Chemiker schwimmt in Donau

Kinderpornos verbreitet

33 Haus-Durchsuchungen

Arnautovic in Bologna

Bin hier nicht auf Urlaub

Zugsunglück in Tschechien

Drei Tote und viele Verletzte

So läuft der Schulstart

Impfen, Testen, Spülen

Messer-Angreifer stellt sich

Flucht von Wien nach Graz