Eier: Fipronil in Ö entdeckt!

(14.08.2017) Österreich steckt immer tiefer drin im Fipronil-Skandal! Bei einer Untersuchung hat die Lebensmittelagentur AGES jetzt auch in Eiern, die nach Österreich importiert wurden, das Läusegift Fipronil entdeckt. Allerdings in einer so geringen Konzentration, dass keine unmittelbare Gesundheitsgefahr besteht, so das Gesundheitsministerium.

Anlässlich des Skandals fordert Greenpeace, dass auch verarbeitete Eier einer Herkunftsbezeichnung bekommen sollen, wie es derzeit nur bei Schaleneiern der Fall ist. Das würde nichts bringen.

Oskar Wawschinek vom Fachverband der Lebensmittelindustrie:
"Die Herkunftsangabe liefert - wie dieser traurige Fall nun zeigt - keine ausreichende Sicherheit. Weil die Herkunft nichts darüber aussagt, ob im betroffenen Betrieb dieses Insektengift zum Beispiel ins Ei gelangt ist oder nicht. Über die Herkunftsangabe kann man also die Lebensmittelsicherheit nicht erhöhen."

Vielmehr geht es darum, die bestehenden Lebensmittelwarnsysteme richtig einzusetzen, so der Fachverband.

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