FPÖ: Zerreißprobe?

Verlierer der Wahl

Die FPÖ steht vor einer Zerreißprobe? Die Freiheitlichen sind gestern ja nur auf 16 Prozent der Wählerstimmen gekommen, ein Minus von 10 Prozentpunkten. Sie sind somit der ganz große Verlierer dieser Wahl. Ibiza und Co. haben ihre Spuren hinterlassen und jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie es weitergeht. Sollte HC Strache aus der Partei ausgeschlossen werden, könnte er bei der kommenden Wien-Wahl mit einer eigenen Liste antreten.

Das wäre für die FPÖ eine Katastrophe, sagt Politikwissenschaftler Flooh Perlot: „Wien ist die Homebase, die Zentrale von Strache. Er hat genug Anhänger und Fans, dass er der Partei sehr schaden kann, da die Partei in Wien darauf angewiesen wäre, einen Gegenkandidaten zu finden. Da könnte auch im Wahlkampf vieles passieren, was der Partei sicher nur schaden kann.“

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Die nächsten Wochen könnten bei den Blauen also heftig werden, sagt Flooh Perlot: „Es ist meistens so nach Wahlen, dass Parteien, die sehr stark verlieren, das Problem haben, dass dann Konflikte, die im Wahlkampf innerparteilich noch unter Verschluss gehalten werden konnten, aufbrechen und auch eskalieren können. Die Partei wird natürlich versuchen, dies besonders gut in den Griff zu bekommen. Man hat es nur bis zu einem bedingten Grad selbst in der Hand.“

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Weitere News: Laut einem oe24-Bericht wird Philippa Strache ihr Mandat nicht annehmen. Grund dafür sei der „innerparteiliche Umgang“ mit ihrem Ehemann Heinz-Christian Strache.

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