Höhle: Wie verarbeiten Buben das?

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Wie verarbeitet man dieses tagelange Drama? Nach der zum Glück erfolgreichen Höhlenrettung in Thailand wartet auf die Psychologen vor Ort wohl viel Arbeit mit den betroffenen Buben. Man erinnere sich an das Grubenunglück in Chile im Jahr 2010: Noch heute kämpfen manche der damals 33 eingeschlossenen Bergleute mit Depressionen, Angstzuständen und Alkoholsucht.

Notfallpsychologe Cornel Binder-Krieglstein:
"Eine Gefahr ist, dass man immer wieder an dieses Ereignis denkt. Eine andere Möglichkeit ist, dass man alles dafür tut, dass man ja nicht an das Erlebte erinnert wird. Dazu gehört, dass man bestimmte Orte oder Handlungen meidet. Und das Dritte ist eine erhöhte Erregbarkeit und Schreckhaftigkeit."

Zunächst mal müssen sich die Buben aber körperlich erholen. Sie werden einige Tage in Quarantäne bleiben. Allgemeinmediziner Michael Kunze:
"Man muss sie vor Infektionen schützen. Sie sind geschwächt, sie waren wochenlang ohne Sonnenlicht, man muss sie da jetzt wirklich gründlich untersuchen."

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