Kinderschänder geschnappt

in Nigeria

(07.02.2020) Ein seit vielen Jahren flüchtiger Kinderschänder aus Österreich ist jetzt in Afrika verhaftet worden. Im Jahr 1990 soll der Mann in der Obersteiermark seine Stieftochter schwer sexuell missbraucht haben. Jetzt – 30 Jahre später – haben Zielfahnder des Bundeskriminalamts den Mann in Nigeria aufgespürt.

Bereits nach Bekanntwerden des Tatverdachts hat die Staatsanwaltschaft Leoben 1992 gegen den Beschuldigten eine weltweit gültige Festnahmeanordnung erwirkt. Zu dem Zeitpunkt hat er sich bereits in Nigeria aufgehalten und sich einfach dem Strafverfahren entzogen, indem er nicht mehr nach Österreich zurückkehrt ist.

Jetzt ist er endlich verhaftet worden. Vincenz Kriegs-Au vom Bundeskriminalamt sagt dazu: „Am 22. Jänner sind die Kollegen der Zielfahndung nach Nigeria geflogen, haben ihn dort übernommen und nach Europa gebracht. Er sitzt zur Zeit in Hessen am internationalen Flughafen in Frankfurt. Er wird voraussichtlich in den nächsten Tagen nach Österreich überstellt werden. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, seine Stieftochter, die damals neun Jahre alt war, über einen längeren Zeitraum schwer missbraucht zu haben. Er dokumentierte seine sexuellen Handlungen damals sogar mit einer Videokamera und diese Videos liegen auch der Justiz vor.“

Der Beschuldigte hat offenbar in Lagos mit seiner neuen Frau und Tochter gelebt und in der Baubranche gearbeitet. Er hat sich illegal in Nigeria aufgehalten, da sein österreichischer Pass bereits seit vielen Jahren abgelaufen ist und somit nicht mehr gültig war.

(mt)

Suche nach 22-Jähriger

Bei Roadtrip verschwunden

Frau brutal ermordet: Prozess

Mit Maurerfäustel und Messer

Corona-Ampel in Salzburg auf Rot

Erstes Bundesland seit langem

Wiener Dachstuhl in Vollbrand

Großeinsatz der Feuerwehr

Klimakrise und Corona

Hunderte Millionen Menschen leiden

3.000 Pflegekräfte freigestellt

Ungeimpftes Personal muss gehen

Instagram ist schädigt die Psyche

Studie zeigt erschreckendes

Kein Arbeitslosengeld für Ungeimpfte

AMS darf Geld streichen