Tigerhandel in Tschechien

Strafe viel zu mild!

(05.06.2019) Tierschützer laufen Sturm! Der Grund: In Tschechien ist ein Tigerhändler mit einer zu milden Strafe davongekommen. Er soll mit Fell, Krallen sowie Suppenwürfeln aus Tigerknochen gehandelt beziehungsweise diese Produkte auch selbst produziert haben. Und dafür bekommt er gerade mal zwei Jahre auf Bewährung und eine Geldstrafe. Halten darf er seine 80 noch lebenden Großkatzen weiterhin.

Leider sind solche Zustände in Europa mittlerweile schon an der Tagesordnung, sagt Martin Bauer von Vier Pfoten: „Wir sehen einfach, dass dieser Tigerhandel überhaupt nicht kontrolliert wird und außer Kontrolle gerät. Wir sehen nicht ein, dass ein Wildtier, das vom Aussterben bedroht ist, gezüchtet und gehandelt werden muss und dann eben als Zirkustiger endet oder im schlimmsten Fall geschlachtet wird. Es gibt nur mehr ca. 4000 Tiger in freier Wildbahn.“

In Frankreich und in vielen osteuropäischen Ländern ist es sehr üblich, dass die Raubkatzen oft in Hintergärten bei privaten Personen zu finden sind. Vier Pfoten fordert ein EU-weites Verbot von solchen Wildtierhaltungen.

MOT 050619 TS + + + Mitschnitt bitte an Elisabeth.Penz@vier-pfoten.org + + +

Tierschützer laufen Sturm! Der Grund: In Tschechien ist ein Tigerhändler mit einer zu milden Strafe davongekommen. Er soll mit Fell, Krallen sowie Suppenwürfeln aus Tigerknochen gehandelt beziehungsweise diese Produkte auch selbst produziert haben. Und dafür bekommt er gerade mal zwei Jahre auf Bewährung und eine Geldstrafe. Halten darf er seine 80 noch lebenden Großkatzen weiterhin. Und leider sind solche Zustände in Europa mittlerweile schon an der Tagesordnung, sagt Martin Bauer von Vier Pfoten: OT Martin Bauer in Europa normal Vier Pfoten fordert ein EU-weites Verbot von solchen Wildtierhaltungen.

Auch da:

Die EU muss endlich eine einheitliche Regelung schaffen und solche Horror-Haltungen verbieten, sagt Martin Bauer von Vierpfoten: OT Martin Bauer EU muss was tun

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