Eischaos: Hoffen auf Tauwetter! FOTOS

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In Niederösterreich entspannt sich die eisige Lage nur langsam. Auch gestern waren die Einsatzkräfte wieder im Dauereinsatz. In den Bezirken Zwettl, Krems und Horn gilt Katastrophenalarm. Fast 60 Straßen sind gesperrt, einige Siedlungen sind komplett abgeschnitten. Viele Bewohner können ihre Häuser seit Tagen nicht verlassen, es wäre einfach zu gefährlich. Dramatisch wird es, wenn die Betroffenen ihre Häuser nicht mehr beheizen können. Nach wie vor fällt ja immer wieder der Strom aus

Auch KRONEHIT-Verkehrsredakteur Flo Dietrich sitzt in seinem Haus in der Waldviertler Gemeinde Gföhl fest:
Man hört alle paar Minuten, wie im Wald Bäume umstürzen. Es ist alles zentimeterdick voller Eis. Immer wieder fällt der Strom aus. Unsere Zufahrtsstraße liegt im Wald. Sobald ein Baum weggeräumt wird, fällt der nächste um. Seit Tagen können wir das Haus nicht verlassen, weil es zu gefährlich ist, durch den Wald zu fahren.

Hier siehst du die eindrucksvollen Bilder von dem Eis-Spektakel, danke an unsere KRONEHIT-Hörer Romana, Christoph, Christian, Daniel, Mathias, Thomas, Rebecca, Christiane, Dominik und Sonja!

Feuerwehr warnt Schaulustige

Die Feuerwehr rechnet damit, dass die Lage noch mehrere Tage lang kritisch bleiben wird. Sich in der Nähe von Bäumen aufzuhalten, kann lebensgefährlich sein.

Resperger warnt vor Katastrophentourismus:
"Es sind auch mehrere Ausflügler und Schaulustige unterwegs, die in dieses Katastrophengebiet reisen. Aber: Es besteht hier absolute Lebensgefahr! Innerhalb weniger Minuten fallen immer wieder dutzende Bäume um, die Notrufe laufen heiß. Wer sich hier unter Stromleitungen stellt, oder in den Wald geht, der spielt mit seinem Leben!"

Auch in Mönichkirchen im südlichen Niederösterreich schlägt das Eis zu. Die Feuerwehr versucht die Lage zu entschärfen, indem gefährdete Bäume gefällt werden. Aber es ist tiefste Winterlandschaft, wie diese Fotos beweisen:

3. Dezember:

Das Eischaos in Niederösterreich dauert an. Weil eine dicke Eisschicht ja vor allem das Waldviertel überzieht, sind die Feuerwehrleute weiterhin im Dauereinsatz. Bei den meisten Einsätzen geht es darum, umgeknickte Bäume von Straßen oder Hausdächern zu beseitigen. Im Waldviertel bleiben auch heute mehrere Schulen geschlossen. Der Schulweg ist für die Kinder derzeit einfach zu gefährlich.

Nach wie vor kommt es auch immer wieder zu Stromausfällen, sagt Feuerwehrsprecher Franz Resperger:
"Da hat es auch ganz besondere Probleme gegeben, weil die Kühe vielerorts nicht mehr gemolken werden konnten. Die Feuerwehr hat mit Großstromgeneratoren ausgeholfen. Derzeit sind 18 solche Generatoren im Einsatz, um die Strom- und Wasserversorgung zu sichern."

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2. Dezember:

Auch die Hohe Wand im Bezirk Wiener Neustadt ist ein Hotspot der Eishölle. Von allen Seiten knicken vereiste Bäume ein, die Zufahrt ist aufgrund der Glätte extrem schwer. Die Bewohner der Hohen Wand sind aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen. Denn die Bäume brechen teils wie Streichhölzer einfach ab, weil sie der hohen Eislast nicht mehr standhalten – eine extrem gefährliche Situation.

Thomas Huber von der Freiwilligen Feuerwehr Stollhof:
"Wir haben einige Menschen evakuiert, einige wollen ihr Haus aber nicht verlassen. Denen, die geblieben sind, haben wir geraten, eher im unteren Bereich des Hauses zu bleiben. Denn es könnte jederzeit ein Baum auf das Haus stürzen."

In unserer KRONEHIT-Facebookseite sammeln wir aktuelle Fotos der betroffenen Regionen. Hier siehst du schon einige, poste uns auch du dein Eis-Foto, wenn du betroffen bist!

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Das Eischaos im Waldviertel dauert an. Seit Freitag kämpfen Feuerwehrleute und andere Helfer ja gegen eine dicke Eisschicht, die die Landschaft überzieht. Die Eisbäume können jederzeit umstürzen. Immer wieder fällt der Strom aus. Mehrere Schulen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Besserung ist nicht in Sicht.

Vor allem in Waldgebieten ist die Situation gefährlich, so Herbert Prinz, der Bürgermeister von Zwettl:
"Ich kann nur empfehlen, überall dort, wo große Bäume sind, besonders aufzupassen. Dort besteht die Gefahr, dass Äste oder ganze Bäume durch die Eis-Last brechen."

Mehr Fotos vom Eis-Chaos im Waldviertel findest du auf einsatzdoku.at

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