OÖ: Vergewaltigt bei Feier?

OÖ: Mädchen (17) in Kirchdorf

(25.06.2025) Eine Sommernacht, ein Volksfest, hunderte Gäste – und am Ende ein mutmaßliches, schweres Sexualdelikt, das eine ganze Region erschüttert. Bei einer Sonnwendfeier im oberösterreichischen Bezirk Kirchdorf soll eine 17-Jährige in der Nacht auf Sonntag Opfer einer Vergewaltigung geworden sein. Ein 34-jähriger Asylwerber steht unter dringendem Tatverdacht und befindet sich in Untersuchungshaft. Er war bereits wegen ähnlicher Delikte vorbestraft.

Mutmaßlicher Übergriff gegen 3 Uhr früh

Wie die Staatsanwaltschaft Steyr am Mittwoch bestätigte, war die junge Frau in der Nacht auf Sonntag bei der Feier in einer rund 4.000 Einwohner großen Gemeinde im Bezirk Kirchdorf. Laut Polizeiangaben soll sich der Vorfall in den frühen Morgenstunden ereignet haben. Der Verdächtige – ein afghanischer Staatsbürger aus Wels – soll das Mädchen nach Mitternacht vom Festgelände weggeführt und anschließend vergewaltigt haben.

Gegen 3 Uhr verständigte das Opfer die Polizei. Die Beamten trafen rasch am Einsatzort ein und nahmen den Mann noch während der Veranstaltung fest. Er ist laut Ermittlern nicht geständig.

Zweifach vorbestraft

Besonders brisant: Der 34-Jährige ist bereits zweimal wegen Sexualdelikten verurteilt worden. Diese Vorstrafen wirken sich unmittelbar auf das drohende Strafmaß aus. Sollte es zu einer Anklage und Verurteilung wegen Vergewaltigung kommen, könnte sich die Höchststrafe – normalerweise bis zu zehn Jahre Haft – um die Hälfte erhöhen. Die Untersuchungshaft wurde aufgrund der Schwere des Vorwurfs und der Rückfallgefahr verhängt.

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Melanie Kurz, erklärte, der "Krone"

„Es gibt ein Ermittlungsverfahren, und ein Tatverdächtiger befindet sich in Haft.“

Spurensicherung – Gewaltanwendung unklar

Noch in der Tatnacht wurden sowohl das mutmaßliche Opfer als auch der Verdächtige ins Krankenhaus gebracht, um Spuren zu sichern. Ob bei der Tat körperliche Gewalt ausgeübt wurde, ist noch unklar. Nach bisher nicht bestätigten Angaben soll sich die 17-Jährige aktiv gegen den Angriff gewehrt haben.

Veranstalter schweigen – Ermittlungen laufen

Die Veranstalter der Sonnwendfeier wurden über den Vorfall informiert, wollten sich aber gegenüber Medien nicht äußern. Aus Opferschutzgründen wird der genaue Ort der Tat nicht veröffentlicht.

(fd/apa/krone)

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