Wiederbetätigung: Angeklagten drohen 10 Jahre Haft

Der Neonazi-Prozess am Landesgericht Wels geht ins Finale. Sieben Mitglieder des ehemaligen rechtsextremen Netzwerks „Objekt 21“ müssen sich wegen Wiederbetätigung verantworten. Ihnen drohen bis zu 10 Jahre Haft. Heute könnte es Urteile geben.

Die Angeklagten spielen bisher vor Gericht die Unschuldigen. Den Vorwurf der Wiederbetätigung weisen sie zurück. Auf ihre rechtsextremen Tätowierungen angesprochen, behaupten die Oberösterreicher, dass sie die Bedeutung nicht gekannt hätten. Auch für Dekorierung des gemeinsamen Partyraums will niemand verantwortlich sein. Dieser soll ja mit NS- und SS-Symbolen, Fahnen und Bildern geschmückt gewesen sein. An der Wand ist beispielsweise auch der Spruch „Der Führer hat immer Recht“ zu lesen gewesen. Auf den dortigen Partys soll über Jahre hinweg die Hitler-Ideologe verherrlicht worden sein.

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