Öffnungen: "Unnötige Hektik"

Scharfe Kritik an Regierung

(28.05.2021) Wird das Leben noch ein bisschen lockerer? Die Regierung soll heute die nächsten Öffnungsschritte bekannt geben. In den letzten Tagen war ja immer wieder vom 10. bzw. 17. Juni die Rede. Zuletzt hat Vizekanzler Werner Kogler von einer Mitternachtssperrstunde ab 10. Juni gesprochen, damit auch die Abendspiele der Fußball-EM im Public Viewing genossen werden können. Fix ist laut APA-Informationen, dass die Sperrstunde auf 24 Uhr nach hinten verlegt wird, gleichzeitig wird es möglich, wieder mehr Menschen zu treffen, und zwar auch im Wirtshaus. Erleichterungen kommen auch für Chorproben und den Handel, wo man künftig nicht mehr 20 Quadratmeter Platz pro Person braucht.

Es kann der Regierung derzeit mit Lockerungen nicht schnell genug gehen und genau das sorgt bei vielen Medizinern für Stirnrunzeln. Dieses Tempo sei unbegreiflich, kritisiert Umwelthygieniker Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien:
"Ich verstehe diese unfassbare Hektik einfach nicht. Ja, weitere Öffnungen und Lockerungen sind sicher möglich. Aber wie die Regierung das alles in den letzten Tagen kommuniziert hat, also das ist mir unbegreiflich. Es ist enorm hektisch und verwirrend."

Man darf nicht vergessen, dass das "Big Opening" am 19. Mai gerade mal eine gute Woche her ist. Hutter sagt:
"Man vertut sich auch die große Chance diese große Öffnung letzte Woche zu genießen. Wir haben einen monatelangen Lockdown hinter uns, wir können uns endlich wieder im Kaffeehaus treffen und vieles mehr. Doch man genießt es nicht und überholt sich gegenseitig mit neuen Ankündigungen und Versprechungen."

(mc/mt)

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