Online-süchtig: Du auch?

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(06.02.2017) Bist du dir ganz sicher, dass du nicht auch schon zwanghaft im Netz rumsurfst? Laut einer aktuellen Studie aus Deutschland sind allein in unserem Nachbarland 270.000 Teenager online-süchtig. Seit 2011 hat sich die Zahl der Süchtigen somit glatt verdoppelt. Klassische Anzeichen für Internetsucht sind Freunde-Vernachlässigen, genereller Rückzug und Leistungseinbruch in Job und Schule.

Typisch für die Online-Sucht: Die Betroffenen selbst erkennen das Problem nicht. Umso wichtiger sind in dieser Situation Freunde und Familie, sagt Bernd Thurner von der Grazer Suchtprävention “vivid.at“:
“Man muss die Betroffenen darauf ansprechen, natürlich ganz neutral, nicht mit irgendwelchen Vorwürfen. Dieser Blick von außen ist in dieser Situation ganz wichtig. Man muss den Betroffenen das Problem vor Augen führen und natürlich auch Hilfe anbieten.“

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So erkennst du Internet-Sucht:

• Selbsttest: Dreh das Smartphone mal für einige Stunden ab und achte darauf, wie dein Körper reagiert. Internet-Süchtige werden meist sehr nervös, oft auch aggressiv. Auch Schweißausbrüche sind möglich.

• Vernachlässigung: Internet-Süchtige ziehen sich meist zurück. Sie vernachlässigen Dinge, die ihnen zuvor wichtig waren. Beziehung, Freunde, Schule, Arbeit – alles kommt zu kurz.

• Dosis: Eine Sucht steigert sich. Zunächst verbringst du nur eine Stunde täglich online, dann werden es zwei, plötzlich sind es sieben oder acht.

• Problem erkannt – was jetzt: Wenn du bei dir oder einem Freund ein Suchtverhalten bemerkst, dann such nach Alternativen. Aktivitäten, bei denen man kein Smartphone verwendet. Yoga, Klettern, Kajak, Badminton – ganz egal. Sollte alles nichts helfen, dann such bitte professionelle Hilfe.

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