OnlyFans-Besitzer ist tot

Leo Radvinsky stirbt mit 43

(23.03.2026) Wien/Österreich / London – Der Besitzer der bekannten Plattform OnlyFans, Leo Radvinsky, ist tot. Der Unternehmer starb im Alter von 43 Jahren nach einer langen Krebserkrankung.

Milliarden-Unternehmer hinter Erotik-Plattform

Radvinsky hatte die Betreiberfirma von OnlyFans im Jahr 2018 von britischen Gründern übernommen und die Plattform seither zu einem der erfolgreichsten Geschäftsmodelle im Internet ausgebaut. OnlyFans basiert auf einem Abo-Modell, bei dem Nutzer für Inhalte von Creatorinnen und Creatorn bezahlen – ein großer Teil davon stammt aus dem Erotikbereich.

Geschäftsmodell revolutionierte Branche

Mit seinem Konzept veränderte OnlyFans die Struktur der klassischen Porno-Industrie grundlegend.

Statt über Produktionsfirmen verdienen viele Creator direkt an ihren Inhalten, während die Plattform rund 20 Prozent der Einnahmen einbehält. Vor allem während der Corona-Pandemie erlebte OnlyFans einen massiven Boom.

Milliarden an Dividenden

Für Radvinsky zahlte sich das Geschäft enorm aus. Seit 2021 erhielt er laut Berichten Dividenden in Höhe von rund 1,8 Milliarden Dollar. Allein im vergangenen Jahr sollen es mehrere hundert Millionen Dollar gewesen sein.

Zuletzt wurde sogar über einen möglichen Verkauf von Anteilen spekuliert – mit einer Unternehmensbewertung von rund 3,5 Milliarden Dollar.

Engagement im Kampf gegen Krebs

Öffentlich trat Radvinsky nur selten auf. Erst in den vergangenen Jahren rückte er stärker in den Fokus, unter anderem durch Spenden und Engagement im Bereich der Krebsforschung und -hilfe. Vor diesem Hintergrund sorgt sein Tod nach langer Krankheit nun international für besondere Betroffenheit.

Rückzug aus der Öffentlichkeit

Der in der Ukraine geborene und in den USA aufgewachsene Unternehmer lebte zuletzt zurückgezogen in Florida. Weitere Details zu seinem Tod wurden vom Unternehmen nicht genannt.

Plattform bleibt globaler Player

OnlyFans zählt weiterhin zu den weltweit bekanntesten Plattformen für bezahlte Inhalte. Auch in Österreich und Europa hat das Geschäftsmodell viele Nutzerinnen und Nutzer – sowohl auf Seiten der Creator als auch der Abonnenten.

(fd/apa)

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