OÖ: Mädchen 'zusammengeklebt'

Polizei angelogen!

(09.03.2022) Kein Unbekannter - wie sie behauptet hatten -, sondern zwei Mädchen selbst haben Ende Februar in Taiskirchen (Bezirk Ried im Innkreis) die Hand der einen auf den Mund der anderen geklebt. Sie stellten eine Challenge aus dem Netz nach. Als die 19-Jährige ihren Mund nicht mehr öffnen konnte und ins Spital musste, hätten die Beiden Panik bekommen und eine Geschichte von einer Party und dem Unbekannten erfunden, berichtete die oö. Polizei am Mittwoch.

Die Freundinnen hatten bei einer ersten Befragung angegeben, ein 21-Jähriger habe sie auf eine Hausparty eingeladen, wo ein Unbekannter sie zusammengepickt habe. Der 21-Jährige habe sie sodann mit Drohbriefen genötigt, der Polizei nichts zu verraten. Als dessen Alibi vor der Polizei hielt, gaben die Mädchen schließlich zu, dass ihre Geschichte frei erfunden war und sie eine Challenge aus dem Internet nachgeahmt hätten.

Dabei gab die Jüngere Acrylkleber für Nägel auf ihre Hand und drückte sie auf den Mund der Älteren. Als diese ihren Mund nicht mehr öffnen konnte und ins Spital musste, hätten sie Panik bekommen und die Geschichte mit den beiden jungen Männern erfunden, die sie rein willkürlich beschuldigt hatten. Auch die Drohbriefe hätten sie selbst angefertigt. Die beiden Mädchen werden wegen Körperverletzung, Nötigung, Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung sowie Verleumdung angezeigt.

(MK/APA)

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