ORF: Wrabetz-Ära endet

Roland Weißmann wird ORF-Chef

(10.08.2021) Seit Anfang 2007 steht Alexander Wrabetz (61) als ORF-Generaldirektor an der Spitze des ORF. Er ist der einzige ORF-Chef, der drei Amtsperioden nacheinander absolvierte, was ihm dank seiner Fähigkeit, auch unwahrscheinliche Allianzen zu schmieden, gelang. Bei der jüngsten ORF-Wahl scheiterte er aber an einer türkis-grünen Stiftungsratsmehrheit und muss den Chefsessel mit 1. Jänner 2022 an Roland Weißmann abtreten.

Roland Weißmann

Er ging als von der ÖVP favorisierter Kandidat ins Rennen um den Chefsessel am Küniglberg - nun ist er ab 1. Jänner 2022 ORF-Generaldirektor. Der 53-jährige gebürtige Linzer Roland Weißmann wurde heute im Stiftungsrat mit türkis-grüner Unterstützung mit 24 Stimmen gewählt. Auch bisher hatte er schon mehrere gewichtige Positionen im ORF inne.

ORF wird digitaler

Seinem Bewerbungskonzept zufolge darf sich das Publikum auf einen digitaleren, jüngeren und diverseren ORF einstellen, der die unter Wrabetz etablierte Direktionsstruktur (vorerst) beibehält und die Landesstudios mit mehr Ressourcen ausstattet. Weißmann agiert seit 2012 als "Chefproducer Fernsehen", womit er das größte Programmbudget im ORF verwaltet. Seit 2017 ist er zudem Vizefinanzdirektor.

(fd/apa)

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