Paket-Probleme: Was tun?

So kommt die Ware vor Xmas

(16.12.2019) Paket-Wahnsinn in Österreich! Wegen Weihnachten erreicht die Packerl-Flut gerade ihren Höhepunkt. Allein am 2. Dezember hat die Post 750.000 Pakete bearbeitet – das ist ein absoluter Rekord. Dementsprechend gibt es natürlich auch hie und da Probleme, du solltest also dein Weihnachtsgeschenke rechtzeitig bestellen bzw. verschicken. Wer weiß, ob die Ware nicht beschädigt ist und du sie erneut ordern musst.

Außerdem kann es auf Grund der vielen Pakete natürlich auch zu Lieferverzögerungen kommen. Maria Semrad vom Europäischen Verbraucherzentrum:
"In so einem Fall sollte man so schnell wie möglich eine Nachfrist mit einem bestimmten Datum setzen. 'Bitte schicken sie mir die Ware bis zu diesem Tag, ansonsten brauche ich sie nicht mehr'. Das hat den Vorteil, dass ich im Fall der Fälle gleich vom Vertrag zurückgetreten bin."

Grundsätzlich gilt: Solange du das Paket nicht in Händen hältst, haftest du dafür auch nicht. Anders sieht die Sache aus, wenn du dem Paketzusteller eine Abstellgenehmigung erteilst, warnt Semrad: "Wenn ich dem Paketzusteller einen bestimmten Platz nenne und erlaube, dass das Paket dort abgestellt werden darf, dann hafte ich dafür. Also hier sollte man wirklich einen nicht einsichtigen und wettergeschützten Platz wählen."

Falls du selbst Weihnachtsgeschenke verschickst, solltest du die Deadlines der Post beachten. Pakete ins benachbarte Ausland müssen bis spätestens 18. Dezember aufgegeben werden, für Inlandspakete gilt der 21. Dezember als Stichtag.

(mc/12.12.19)

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