Panther in Dorf gesichtet

Bewohner in Schock

(21.09.2020) Ein schwarzer Panther mitten im Dorf! Im Süden Spaniens sollen aktuell rund 650 Bewohner des Dorfes Venta de Huelma innerhalb der eigenen vier Wände bleiben. Der Grund für die Ausgangssperre ist jedoch nicht das Coronavirus, sondern ein Panther. Dieser ist schon öfter gesichtet worden und versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken. Verständlich! Ist ja nicht gerade chillig, in einem Park zu sitzen und zu wissen, dass in der Nähe eine große Katze herumschleicht.

Die Gemeindeverwaltung hat am Wochenende um Vorsicht gebeten. Die Bewohner sollen daheim bleiben, während der Naturschutzdienst der Polizeieinheit Guardia Civil die Suche fortsetzt. Dafür sind sogar im ganzen Ort Fallen versteckt worden. Die Polizei möchte das Tier schnappen, ohne es zu verletzten. Das ist aber noch nicht alles: Bei der Suche im Hügelgebiet werden mehrere Fahrzeuge und ein Hubschrauber eingesetzt. Bürgermeister Luis Miguel Ortiz warnt vor einem „sehr gefährlichen Tier“.

Letzte Woche hat ein Fotograf in der Gegend eine große Hauskatze fotografiert. Das Medium „Diario de Cordoba“ fragt sich bei dem Pic: „Ist der Panther am Ende nur eine dicke wilde Katze?“ Auf Twitter spekulieren die User. Viele denken, dass es sich auch um einen ungewöhnlich gefärbten Luchs handeln könnte.

Falls tatsächlich ein Panther gefunden wird, dürfte wohl ein illegales Spielchen getrieben werden. Das Tier ist ja eigentlich nur in Asien, Afrika, und Südamerika zu finden. Spanien gilt in Europa oft als Umschlagplatz für den illegalen Handel mit exotischen Pflanzen und Tieren.

(mt)

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