Partnerschaft & Zufriedenheit

Studie beweist Zusammenhang

(24.09.2025) Eine Studie, die in Kooperation zwischen der Universität Bielefeld, der Universität Greifswald und der University of Warwick durchgeführt wurde, kommt zu signifikanten Ergebnissen: Der Eintritt in eine Beziehung führt zu mehr Lebenszufriedenheit. Insgesamt wurden die Daten von 1.103 befragten Personen in Deutschland und Großbritannien analysiert.

Die deutsch-britische Forschung stützt sich auf die Daten des Deutschen Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) sowie der britischen Langzeitstudie „Understanding Society“ (UKHLS). In beiden Studien werden Menschen über mehrere Jahre hinweg zu ihren Lebensumständen, ihrer Lebenszufriedenheit und weiteren Aspekten befragt.

Dank dieser Langzeitpanelstudien konnten die Forschenden genauer analysieren, wie sich die Lebenszufriedenheit von Singles über die Zeit verändert – insbesondere nach dem Eintritt in eine Partnerschaft.

Besonders bemerkenswert: Die Eheschließung selbst hat keinen zusätzlichen Effekt auf die Lebenszufriedenheit – weder positiv noch negativ. Entscheidend ist vielmehr der Übergang in die Partnerschaft.

Der festgestellte Zusammenhang ist unabhängig von Alter und Geschlecht der Befragten. Laut der Studie hält der positive Effekt auf die Lebenszufriedenheit mindestens zwei Jahre an.

(AVL)

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