Mindestens 10.000 Tote: Taifun wie 'Kathrina' und Tsunamis

16:32 Uhr

Die Hilfslieferungen kommen nur langsam voran, weil der Sturm ja auch viele Straßen zerstört hat. Plünderer und auch Rebellen greifen die Laster mit dem Essen und Trinken für die Notleidenden an. Die Polizei hat sogar zwei Plünderer erschossen.

11:27 Uhr

Einen neuen Rückschlag gibt es auf den Philippinen: Strömender Regen erschwert derzeit die Arbeit der Helfer. Nach dem Taifun Haiyan steuert jetzt ein neues Sturmtief auf die Westküste zu. Hunderttausende Menschen warten weiter auf Trinkwasser, Nahrung und Medikamente. Der Taifun hat ja die medizinische Grundversorgung zerstört.

6:13 Uhr

Die Überlebenden des Monster-Taifuns auf den Philippinen verzweifeln in den Trümmern! Retter und Helfer dringen nur langsam zu den Hunderttausenden Opfern in den verwüsteten Regionen vor. Die USA schicken etwa einen Flugzeugträger und mehrere andere Schiffe in die Katastrophengebiete. Die etwa 5.000 Matrosen sollen die Rettungsarbeiten nach dem verheerenden Taifun unterstützen. Neuesten Schätzungen zufolge sollen über 9 Millionen Menschen betroffen sein.

Das Rote Kreuz bittet um Spenden!

Spendenkonto:

Erste Bank: 40014400144, BLZ 20111

Kennwort: Überflutungen Philippinen

5:58 Uhr

„Die Welt müsse mit dem Schlimmsten rechnen“ – das sagen die ersten internationalen Helfer, die jetzt die philippinischen Katastrophengebiete erreicht haben. Sie berichten von apokalyptischen Zuständen. Die UN rechnet damit, dass mehr als 10.000 Menschen durch den Sturm "Haiyan" getötet und 660.000 weitere obdachlos geworden seien. Was die Betroffenen selbst derzeit durchmachen, sei kaum vorstellbar, so Psychologen. Ein Leben in Trümmern und der schmerzliche Verlust von Familienangehörigen und Freunden.

05:32 Uhr

Nach dem Monster-Taifun auf den Philippinen kommen die Aufräumarbeiten nur langsam voran. In einigen Regionen der besonders betroffenen Insel Leyte funktionieren allerdings wieder einige Mobilfunknetze. Strom werde es aber frühestens in zwei Monaten geben, so der zuständige Energieminister.

13:56 Uhr

Es sind schreckliche Berichte, die aus den den Trümmern philippinischen Stadt Tacloban bekannt werden. Die Überlebenden warten verzweifelt auf Hilfsgüter. Es gibt kein Wasser, kein Essen, nichts!

Die Hilflosigkeit schlägt auch in Gewalt um. Läden werden geplündert, ein Hilfstransporter wurde überfallen. Es gibt auch schöne Nachrichten: Mitten in den Trümmern hat eine Frau ein Mädchen zur Welt gebracht. Die kleine Bea Joy ist gesund!

6:32 Uhr

Auf den Philippinen herrscht Ausnahmezustand! Der Taifun „Haiyan“ hat die wahrscheinlich schlimmste Naturkatastrophe ausgelöst, die es je in dem Land gab. Mindestens 10.000 Menschen sind durch den Rekordwirbelsturm getötet worden, tausende werden vermisst. Mehrere Inseln wurden praktisch dem Erdboden gleich gemacht. Zwei Drittel der Bevölkerung sind betroffen, das sind 4,3 Millionen Menschen. Viele Orte können auch 48 Stunden nach der Katastrophe von Einsatzkräften noch gar nicht erreicht werden. Die EU sendet Hilfe, ein deutscher Trupp ist bereits unterwegs, auch das Österreichische Rote Kreuz ist bereits startklar, so Max Santner, der Leiter der Internationalen Zusammenarbeit:

“Aus Rot Kreuz Sicht werden in Europa momentan Spezialeinheiten zusammengestellt und auf die Philippinen geschickt. Vom Österreichischen Roten Kreuz sind wir mit Wasserspezialisten auf ‚Standby‘, die können jederzeit jetzt abfliegen. Das entscheidet sich in den nächsten 24, 48 Stunden wie weit wir hier einen Beitrag leisten.“

18.000 Zeltplanen und eine Million Wasserentkeimungstabletten sind bereits auf dem Weg in die besonders schwer betroffene Stadt Cebu. Zudem wird der Transport von 40 Tonnen Lebensmitteln vorbereitet, die 120.000 Menschen einen Tag lang ernähren könnten. Die USA schickt Soldaten zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen.

Das Rote Kreuz bittet um Spenden!

Spendenkonto:

Erste Bank: 40014400144, BLZ 20111

Kennwort: Überflutungen Philippinen

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