Phishing: Österreich weit vorn

Deutschland klar hinter uns

(04.02.2019) Österreichische Internetnutzer sind überdurchschnittlich oft Ziel von Phishingattacken - dem Versuch, über gefälschte E-Mails oder Webseiten an persönliche Daten zu gelangen. Rund die Hälfte der im Rahmen einer europaweit durchgeführten Google-Studie heimischen Befragten gab an, bereits mit Phishing konfrontiert gewesen zu sein. In Deutschland sind nur 40 Prozent der Internetnutzer betroffen.

Die unter 1.001 Befragten aus 20 EU-Ländern Anfang des Jahres durchgeführte Onlinestudie ergab zudem, dass 17 Prozent der Österreicher mit Viren oder Malware in Kontakt kamen. Damit liegen die heimischen Internetnutzer genau im EU-Schnitt, war im Rahmen eines Pressegesprächs bei Google zu erfahren. Deutschland schneidet abermals besser ab: Dort kämpfte bisher nur jeder Zehnte mit Viren oder Malware.

Dabei sind die Österreicher hinsichtlich getroffener Sicherheitsvorkehrungen paradoxerweise gewissenhafter als die deutschen Internetnutzer. 31 Prozent sichern ihren Kontozugang zur Wiederherstellung durch eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse und liegen damit nur um ein Prozent unter dem EU-Schnitt. In Deutschland tun dies lediglich 23 Prozent. Eine weitere Möglichkeit, Online-Konten zu schützen, stellt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung dar. Dabei muss zusätzlich zur Passworteingabe ein SMS-Code eingegeben oder physisch per Sicherheitsschlüssel der Zugang zum Konto hergestellt werden. Jeder fünfte befragte Österreicher verwendet eine derartige Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle seine Online-Konten. Weitere 41 Prozent sichern zumindest einen Teil ihrer Konten durch eine zweite Schranke. Die deutschen Nutzer liegen jeweils um rund fünf Prozent unter dem österreichischen Wert.

Besonders viel Sorge bereitet den Befragten die Sicherheit ihrer finanziellen Informationen. 57 Prozent machen sich darüber die meisten Gedanken. Abgeschlagen folgen Sorgen um persönliche Informationen (zwölf Prozent) und persönliche Momente (sechs Prozent).

(APA / red)

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