Flauschige Gefahrenquelle

Plüschtiere im Test

(18.11.2020) Spielzeuge als Gesundheitsbedrohung! Rechtzeitig vor Weihnachten hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI), gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest, die Sicherheit von Teddybär und Co. genauer überprüft. Dabei hat jedes zweite Plüschtier nicht überzeugen können. Schadstoffe, ablösbare Kleinteile, leicht entflammbare Materialien oder eine für Kinder gefährliche Verpackung machen die beliebten Begleiter zu einer Gefahr.

Kuscheltiere im Test

Mit Hilfe von chemischen und mechanischen Tests wurden die Plüschtiere genauer unter die Lupe genommen. Zwar hat es eine deutliche Verbesserung seit den letzten Tests gegeben, trotzdem empfiehlt der VKI nur die Hälfte der Produkte tatsächlich weiter. Vor allem die Zusatzmaterialen und Accessoires werden zur Gefahrenquelle. Hier wurden teilweise kritische Mengen an gesundheitsgefährdenden oder umweltschädlichen Stoffen gefunden. Bei anderen lösten sich relativ schnell verschluckbare Kleinteile, der verwendete Plüsch war zu schnell entflammbar oder die Verpackung der Produkte war das Problem.

Gefährliche Substanzen entdeckt

Ebenfalls wurden die Kuscheltiere auf gefährliche Substanzen getestet. Während die meisten Produkte überzeugen konnten, ist ein Spielzeug besonders negativ aufgefallen. Darin wurde ein Schadstoff gefunden, der unter Verdacht steht, krebserregend zu sein. Auch umweltschädliche Stoffe wurden bei der Untersuchung gefunden.

Der VKI empfiehlt, Plüschtiere für Kleinkinder am besten in Fachgeschäften zu kaufen, wo die Ware überprüft werden kann. Spielzeuge, bei denen sich leicht kleinere Teile ablösen können oder von denen ein unangenehmer Geruch ausgeht, sollten unbedingt vermieden werden.

(sb)

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