Video zeigt heftige Polizeigewalt in Wien

Ein schrecklicher Fall von Polizeigewalt schockiert gerade im Netz … und die brutalen Szenen spielen sich mitten in Wien ab: In dem Video, dass den Magazinen Vice und Falter zugespielt wurde, filmt ein Augenzeuge aus seiner Wohnung eine anfangs harmlose Festnahme eines mutmaßlichen Taschendiebes. Doch ohne, dass sich dieser sichtbar wehren würde, gerät das Ganze außer Kontrolle: Die Polizisten packen den Mann, drücken ihn zuerst brutal gegen eine Hausmauer, nehmen ihn dann am Hals und schleudern ihn mit dem Gesicht voraus zu Boden. Der 27-Jährige hat die Hände hinter dem Rücken fixiert, er kann sich darum nicht abfangen und klatscht mit voller Wucht mit dem Kopf auf den Asphalt.

"Selbst verletzt"?!

Der Polizeibericht zu dem Fall spricht aber eine komplett andere Sprache: Demnach hätte sich der Täter heftig gegen die Festnahme gewehrt:

"Er versuchte sich durch massives Winden mit dem Oberkörper, sowie Wegdrücken von der Wand mittels Oberkörper und Kopf aus der Fixierung zu lösen. Ihm wurden am Rücken die Handfesseln angelegt. Da die Sicherung nicht mehr aufrechterhalten werden konnte, wurde der 27-Jährige zu Boden gebracht und kurzzeitig in Bauchlage fixiert ... Im Rahmen der Amtshandlung wurden auch leichte Verletzungen dokumentiert, die sich der Betroffene beim 'mit dem Kopf von der Wand wegrücken' [sic] zugezogen hat."

Ermittlungen und nur noch Innendienst

Polizeisprecher Johann Golob:
"Aufgrund des Videos ist für uns der dringende Verdacht gegeben, dass hier Körperkraft unverhältnismäßig angewendet wurde. Eines ist klar: Dieser Griff zum Hals ist grundsätzlich nicht gelehrte Einsatztechnik der Polizei und aufgrunddessen haben wir auch sofort Maßnahmen ergriffen."

Gegen die Polizisten wird wegen Körperverletzung und Amtsmissbrauch ermittelt. Sie wurden noch gestern vom Bereitschaftsdienst abgezogen und in den Innendienst versetzt.

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