Pornos als Gefahr für Kinder

Pornhub und Co droht Sperre

(09.12.2021) Früher waren es die Magazine, doch heute hat fast jeder und jede Jugendliche durch Smartphone, Tablet und Co unbegrenzten Zugang zu Pornographie. Sexualpädagoginnen und Psychologen warnen bereits seit Jahren vor der schleichenden Gefahr der Pornos. In Deutschland droht den Plattformen jetzt sogar eine Sperre.

Ein Klick reicht

Derzeit können Kinder und Jugendliche sowohl in Deutschland, als auch in Österreich mit einem einfachen Klick angeben, dass sie älter als 18 Jahre sind. Ernstzunehmende Kontrollen gibt es noch keine. In Deutschland könnten diese bald kommen. In Österreich ist derzeit noch nichts dergleichen geplant. Expertinnen und Experten fordern aber auch hierzulande deutlich strengere Regeln.

„Zur Zeit denke ich nicht, dass der Schutz ausreicht. Gerade weil man sieht, dass Plattformen ganz gezielt nach Jugendlichen suchen. Und hier wird überhaupt nichts getan“, sagt die Psychologin Elke Prochazka im „Café Puls“-Interview auf Puls4.

Pornhub und YouPorn droht Sperre

In Deutschland droht Anbietern wie Pornhub, YouPorn und anderen schon bald eine komplette Sperre, sollten sie keinen Filter für Minderjährige einführen. Bereits im Juni 2020 legt die deutsche Kommission für Jugendschutzmedien die Grundlage dafür. Mehrere Plattformen wollten jetzt gegen das geplante Gesetz klagen, doch scheitern vor Gericht daran.

Sexuelle Bildung enorm wichtig

Zumindest jeder oder jede zweite Jugendliche unter 18 in Österreich war schon einmal mit Pornographie im Internet konfrontiert. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch deutlich höher. „Wenn ich davor noch nicht Informationen zu Sexualität bekommen habe, dann sind das die Kinder, bei denen Pornographie am meisten Angst und Sorge auslöst“, so Prochazka.

Einerseits müssen wir pornographische Plattformen stärker in die Pflicht nehmen und auch kontrollieren, meinen Jugendschützerinnen und Jugendschützer. „Andererseits dürfen wir nicht darauf vergessen, dass wir unsere Verantwortung als Erwachsene - Jugendliche sexuell zu bilden - auch wirklich wahrnehmen“, sagt die Psychologin Prochazka zu Puls4.

(CD)

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