Poste keine Verbrecher-Fotos

(21.12.2017) Bitte poste keine Fotos oder Videos von mutmaßlichen Verbrechern! Polizei und Anwälte warnen vor privater Online-Verbrecherjagd. Anlass ist der aktuelle Fall einer Frau aus Niederösterreich.

Die Userin hat nämlich eine Privat-Fahndung gestartet...

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Die Frau hat die Aufnahmen der Überwachungskamera an ihrem Haus in die Sozialen Netzwerke gestellt. Auf dem Material sind zwei mutmaßliche Einbrecher zu sehen. Sie hat offenbar gehofft, die Täter so ausforschen zu können.

Keine gute Idee...

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Bitte nicht nachmachen: Auch Verbrecher haben natürlich Rechte. In so einem Fall sind das Recht am eigenen Bild, das Mediengesetz und die Unschuldsvermutung zu beachten.

Laut eines Rechtsexperten kann so ein Posting für dich sogar richtig teuer werden...

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Sollte sich der mutmaßliche Verbrecher gegen diese Veröffentlichung wehren, kann dich das mehrere tausend Euro kosten.

Franz Schmidbauer von der Plattform "internet4jurists.at":
"Gerade wenn der mutmaßliche Täter gefasst wird und in U-Haft sitzt, hat er viel Zeit. Zeit, in der er sich Gedanken über mögliche Ansprüche machen kann. Das hat es durchaus schon gegeben, selbst Zeitungen sind hier schon geklagt worden."

Doch was soll man dann mit dem Material tun? Es gibt nur einen richtigen Weg...

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Fahndungsmaterial ist Sache der Polizei. Nur die soll in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft entscheiden, ob so ein Material veröffentlicht wird.

Also schicke Bilder und Videos aus Überwachungskameras immer an die Exekutive!

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