Protest gegen neue Bordell-Steuer

Heftige Kritik hagelt es weiter an der neuen Bordell-Steuer! Bisher haben Bordelle, Saunaclubs oder Massagesalons für jedes Mädchen pro Monat einen Pauschalbetrag abgeliefert. Seit Anfang Juli ist das nicht mehr möglich. Einkünfte aus Sexdienstleistungen sollen genauso versteuert werden wie andere Jobs. Das Problem: Viele Damen sind selbstständig und in mehreren Betrieben oder privat tätig, und Honorarnoten oder Rechnungen gibt es in der Branche nicht.

Eine Alternative muss her, so der Geschäftsführer des Wiener Bordells ‚Funpalast‘, Christoph Lielacher:
"Es gebe ein Modell: Bei der grünen Karte, das ist die Arbeitserlaubnis für die Damen, die einmal in der Woche erneuert wird. Bei der Erneuerung könnten die Damen dann einen Pauschalbetrag bezahlen."

Diese Regelung würde bis zu 50 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskassen spülen, so Lielacher.

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