Prozess gegen Marius Høiby

Ex-Freundin sagt aus

(25.02.2026) Eine Ex-Partnerin von Marius Borg Høiby hat vor Gericht ausgesagt. Die Frau schilderte vor Gericht, dass sie Kronprinzessin Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52) um Unterstützung für den 29-Jährigen gebeten habe. Sie habe demnach vorgeschlagen, Høiby in eine Entzugsklinik zu bringen, und gewarnt: „Das geht nicht gut aus.“ Das Paar war von 2022 bis 2023 zusammen.

Høiby steht seit Anfang des Monats vor dem Bezirksgericht in Oslo. Ihm werden 38 Straftaten vorgeworfen, darunter vier Vergewaltigungen, Körperverletzung, häusliche Gewalt, Sachbeschädigung und Drogenmissbrauch. Zum Prozessbeginn wies er die schwerwiegendsten Vorwürfe zurück, bei anderen zeigte er sich teils geständig.

Gewalt während der Beziehung

Die frühere Partnerin berichtete, dass die Kronprinzessin sie kontaktiert habe, nachdem sie tagelang nichts von ihrem Sohn gehört hatte. Bei einem darauffolgenden Telefonat mit Høiby habe sie den Eindruck gehabt, dass er geweint habe. Das Königshaus äußerte sich bisher nicht zu dem Vorfall. Außerdem schilderte die junge Frau Gewalt während der Beziehung. Unter anderem habe Høiby sie geschlagen, sodass sie zu Boden fiel. Marius sitzt aktuell in U-Haft. Ihm drohen 16 Jahre Haft.

(mk)

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