Ungarn: Kärntner soll Polizisten niedergefahren haben

Prozess gegen einen mutmaßlichen Cop-Killer aus Kärnten. Ein 35-jähriger Villacher muss sich ab heute in Ungarn wegen Mordes vor Gericht verantworten. Der Mann soll im Oktober 2012 einen ungarischen Polizisten tot gefahren haben. Der Kärntner ist mit seinem Geländewagen in Ungarn in eine Polizeikontrolle geraten. Plötzlich soll er aufs Gas getreten und den dreifachen Familienvater über den Haufen gefahren haben. Der Österreicher beteuert bis heute seine Unschuld. Ein anderer Polizist hätte ihm bei der Kontrolle ohne Grund Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. In Panik sei er aufs Gas gestiegen. Auch sein Anwalt Bernhard Kettl ist fest davon überzeugt, dass die Mordanklage unhaltbar sei:

„Es gibt auch Videoaufnahmen von Zeugen, die als Beweismittel zugelassen sind. Ein Freispruch ist durchaus möglich. Ich erwarte mir einen sehr fairen Prozess.“

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