Prozess: Pensionistin tot getreten

Wegen Tötung einer Pensionistin muss sich eine 48-Jährige am Grazer Straflandesgericht verantworten. Der Prozess ist Ende Oktober vertagt worden. Die Angeklagte soll eine Bekannte in deren Wohnung totgetreten haben. Heute soll es neue Gutachten und Zeugenaussagen geben.

Die Grazerin soll sturzbetrunken gewesen sein, als sie plötzlich fluchtartig die Wohnung ihrer Bekannten verlassen will. Da die Tür versperrt gewesen sein soll, dürfte die Angeklagte ausgerastet sein. Wie wild soll sie auf die 67-Jährige eingetreten und sie mit einer Gehhilfe niedergedrückt haben. So lange, bis sich das Opfer nicht mehr gewehrt haben soll. Laut Staatsanwalt ist die Pensionistin an ihrem eigenen Blut erstickt.

Die Angeklagte muss sich zudem auch wegen versuchter Kindesentführung verantworten, da sie versucht haben soll, zwei Buben mit Fußballstickern in ihr Auto zu locken.

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