Prozess: Terrorcamp oder Urlaub?

In Wien geht heute der Prozess gegen einen 20-Jährigen weiter, der eine Ausbildung bei der radikalislamischen Al-Nusra-Front gemacht haben soll. Der Angeklagte streitet das aber ab.

Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung – so lautet der Vorwurf. Der junge Wiener soll im letzten Sommer in einem Terrorcamp an der syrisch-türkischen Grenze gelernt haben, wie man Waffen gebraucht und Bomben baut. Schon beim Prozessauftakt allerdings weist er die Vorwürfe zurück. Er hätte nur Urlaub in seinem Heimatland der Türkei gemacht. Zwei Zeugen sollen das heute beweisen. Und die Terror-Kampfausbildung hätte er erfunden, um bei Freunden Eindruck zu schinden. Es sei also nur jugendliche Prahlerei gewesen, so die Verteidigung. Dem 20-Jährigen drohen bis zu 10 Jahre Haft.

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