Prozess: Tötung im Vollrausch

In Graz wird heute der Prozess um den brutalen Tod einer 67-jährigen Pensionistin fortgesetzt. Eine 48-Jährige muss sich verantworten. Ende 2011 soll sie im Vollrausch auf ihre Bekannte eingetreten und ihr tödliche Verletzungen zugefügt haben.

Die Angeklagte soll in der Tatnacht zwischen zwei und drei Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Laut Gutachten ist die Frau damals nicht zurechnungsfähig gewesen. Auch das Motiv ist nach wie vor unklar.

Die mutmaßliche Täterin hat vor Gericht erzählt, dass sie damals von der „Hexe“ einfach nur weg wollte. Doch als sie die versperrte Wohnungstür nicht aufbekommen hat, sei sie ausgerastet. Die Frau soll dem Opfer heftige Tritte gegen Kopf und Brust verpasst haben. Dann soll sie die Pensionistin mit einer Gehhilfe niedergedrückt haben. So lange, bis sich die Frau nicht mehr gewehrt hat. Die Pensionistin ist an ihrem eigenen Blut erstickt.

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