Prozess um BH-Bootsunfall

Opfer erst nach 45 Min befreit

Prozess um den schrecklichen Bundesheer-Bootsunfall in Niederösterreich. Im September ist ja im Rahmen einer Bundesheerschau in Hainburg ein vollbesetztes Boot gekentert. Zwei Frauen sind unter das Wasserfahrzeug geraten und erst nach 45 Minuten befreit worden. Die Opfer mussten damals reanimiert werden. Heute muss sich ein Unteroffizier, der den Bootsunfall verursacht haben soll, am Bezirksgericht Bruck an der Leitha verantworten. Und zwar wegen fahrlässiger Gemeingefährdung.

Rechtsexperte Anwalt Johannes Schriefl:
"Dafür droht dem Mann bis zu ein Jahr Haft bzw. eine Geldstrafe von bis zu 720 Tagessätzen. Da er sich aber schuldig bekennen wird, gehe ich von einer bedingten Haftstrafe aus. Die Opfer haben auch nichts davon, dass dieser Mann jetzt strafrechtlich verfolgt wird. Viel wichtiger ist finanzielle Hilfe und ich gehe davon aus, dass diese Hilfe seitens der Republik auch gewährleistet wird."

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