Prozess um tödliche L-17 Fahrt

Ein tödliches Familiendrama wird heute am Bezirksgericht Gmunden in Oberösterreich verhandelt. Es soll das Urteil gegen einen Burschen fallen, der als L17-Fahrer einen Unfall verursacht hat, bei dem sein eigener Vater gestorben ist.

Der verhängnisvolle Unfall passiert im vergangenen Oktober während einer Übungsfahrt auf der Westautobahn bei St. Valentin. Der 17 Jahre alte Angeklagte ist mit seinem 57-jährigen Vater unterwegs. Plötzlich gerät der PKW außer Kontrolle und das Fahrzeug kracht in einen LKW. Der Vater stirbt noch an der Unfallstelle. Die beiden Lenker werden leicht verletzt. Der 17-Jährige sagt, wegen eines technischen Defekts hätte er die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Dem widerspricht ein Gutachten: Es schließt einen Defekt aus, sondern spricht von einem klaren Fahrfehler. Dem Lenker drohen bis zu sechs Monate Haft.

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