Prozess: Von Heuballen erdrückt

Prozess um einen tödlichen Heuballen-Unfall in Vorarlberg. Ein 44-jähriger Landwirt muss sich am Landesgericht Feldkirch wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen verantworten. Bei einem Unfall im September ist eine 26-jährige Autofahrerin durch einen schlecht gesicherten 400 Kilogramm schweren Heuballen getötet worden.

Es ist ein typischer Fall von „zur falschen Zeit am falschen Ort“. Der Angeklagte soll mit seinem Traktor viel zu schnell in eine Kurve gefahren sein. Die angeblich schlecht gesicherten Heuballen geraten in Bewegung. Einer der Ballen stürzt vom Anhänger und trifft genau das vorbeifahrende Auto.

Die 26-jährige Lenkerin hat keine Chance, sie wird von dem 400 Kilogramm schweren Ballen regelrecht erdrückt. Ihr 4-jähriger Sohn, der sich ebenfalls in dem Wagen befunden hat, ist wie durch ein Wunder unverletzt geblieben.

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