Quarantäne vorgetäuscht

Kein Bock auf den Job

(02.12.2020) Kein Bock mehr auf den eigenen Job? Jeder kennt das Gefühl: An manchen Tagen macht die Arbeit mehr Spaß, an manchen eben weniger. Statt Urlaub zu nehmen, hat ein 41-jähriger Tiroler die behördlichen Covid-Maßnahmen jedoch für einen Betrug genutzt, der allerdings ordentlich nach hinten losgegangen ist und statt freien Tagen zu einem Prozess vor dem Landesgericht geführt hat. Das berichtet die „Krone“.

Der Tiroler hat bei einer deutschen Firma gearbeitet, aber schon nach wenigen Tagen die Lust verloren. Was macht er also? Sich krank melden und einen Corona-Absonderungsbescheid nachreichen. Diese Quarantäneaufforderung hat er laut der „Krone“ selbst aus Formularen aus dem Internet zusammengestellt.

Netter Versuch: Die Sache ist jedoch aufgeflogen, als die deutsche Firma beim Land Tirol mit dem Schummel-Formular die vorgesehene Vergütung beantragte. „Es fielen ungewöhnliche Merkmale des Schriftstückes auf - etwa das Logo oder der Name der Sachbearbeiterin, die längst in einer anderen Abteilung arbeitet“, so die Richterin. Der einschlägig vorbestrafte Angeklagte war zum Prozess nicht erschienen, es wurde aber in seiner Abwesenheit verhandelt.

Der 41-Jährige hat der Polizei gestanden, dass es ihm darum gegangen ist, die Kündigungsfrist zu überbrücken. Das noch nicht rechtskräftige Urteil lautet auf neun Monate unbedingte Haft, der Schaden für die Firma betrug 1600 Euro (ein Monats-Bruttolohn).

(mt)

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