Raucher arbeiten weniger

Freizeit am Arbeitsplatz?

(25.10.2024) Rauchen ist für viele pure Erholung im Alltagsstress. Die Summe der Raucherpausen in der Arbeit kann jedoch enorme Ausmaße annehmen. Eine neue Studie von YouGov zeigt nun, wie viel Arbeitszeit dabei verloren geht und was das für die Stimmung unter Kollegen bedeutet.

Kurze Raucherpausen summieren sich schnell: Die Meisten gönnen sich bis zu zwei Stunden extra Pause – das jede Woche. Das sind rund 92 Stunden pro Jahr – also mehr als zwei Arbeitswochen. Das sorgt für Diskussionen unter Kollegen und Arbeitgebern. Wie sind die Regeln genau?

Im Endeffekt entscheidet der Arbeitgeber, ob er die zusätzlichen Pausen zum Rauchen erlaubt. Auch wenn Spannungen unter den Kollegen nicht immer offensichtlich spürbar sind, sorgt das Thema bei vielen Nichtrauchern für Gesprächsstoff. 20% der Nichtraucher haben negative Reaktionen zu den Raucherpausen geäußert. Manche Firmen erlauben es, andere erwarten, dass Raucher ihre Pause offiziell anmelden. Laut Arbeitsrecht darf eine Pause erst nach sechs Stunden eingelegt werden. Arbeitgeber, die den Gleichheitsgrundsatz wahren wollen, könnten auch für Nichtraucher kurze Pausen anbieten, beispielsweise für einen Spaziergang. Damit sorgt der Betrieb für eine faire Pausenregelung, die den Arbeitsfrieden sichert.

(LH)

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