Raucherhochburg verbannt Tschick

Der Krebstod des österreichischen Aufdeckerjournalisten Kurt Kuch am vergangenen Samstag bringt nachhaltig Bewegung in die Diskussion rund um Rauchverbote und Nichtraucherschutz in unserem Land. Bis zuletzt hat sich Kuch, der selbst an Lungenkrebs erkrankt war, für die „Don’t Smoke“-Initiative eingesetzt. In den sozialen Netzwerken rollt jetzt eine Welle der Unterstützung für die Kampagne an. Promis, Politiker und Lokalbesitzer inklusive: In manchen beliebten Raucherhochburgen müssen die Glimmstängel künftig wohl draußen bleiben. So etwa im Café „tachles“ im 2.Bezirk in Wien.

Geschäftsführer Daniel Landau:
"Wir haben schon vor zwei, drei Wochen begonnen, zu diskutieren, ob wir 2015 nicht bewusst eine Wende wollen. Obwohl das natürlich ein Tabubruch ist, weil das Lokal 23 Jahre lang "Raucher-Himmel" genannt werden konnte. Auch meine Kellnerinnen und Kellner sind froh darüber, wenn sie nicht mehr acht Stunden in einem Lokal arbeiten, das völlig verraucht ist - auch bei der besten Lüftungsanlage.

Die "Don't Smoke"-Petition kannst du HIER UNTERSTÜTZEN!

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