Rauchverbot in Gastronomie!

Jetzt ist es fix

Jetzt ist es fix! Das Rauchverbot in der Gastronomie kommt ab November. Das Verbot gilt auch für Shishas und E-Zigaretten. Das Rauchen ist dann also an allen öffentlichen Orten verboten, wo Speisen und Getränke hergestellt, verarbeitet, verabreicht oder konsumiert werden. Das gilt auch, wenn du dich auf Versammlungen in Pfarrsälen und Feuerwehrfesten, Festzelten, Mehrzweckräumlichkeiten sowie schulischen Einrichtungen und Freiflächen befindest.

Die FPÖ stimmt als einzige Partei gegen den Antrag und warnt dabei vor einer Belastung der Wirte. Abgeordneter Peter Wurm sieht seine Partei als das "kleine gallische Dorf" im Kampf gegen das Rauchverbot. "Es schaut so aus, dass die Puritaner, die Pharisäer und die politisch Korrekten das lange Ringen gewonnen haben", kritisiert Wurm. Wer im Beisl weiterhin eine Zigarette oder Pfeife rauchen wolle, müsse am 29. September die FPÖ wählen.

Gabriela Schwarz von der ÖVP meint dagegen, als ehemalige Kettenraucherin wisse sie, wie einfach der Einstieg ins Rauchen sei und wie schwierig es sei, sich wieder davon zu lösen.

"Heute ist ein politischer Freudentag", sagt SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und dankt den ÖVP-Abgeordneten für ihren Schwenk. Denn die abgewählte Regierung habe den Rat der Experten ignoriert. Nun gelinge "nach 18-monatiger politischer Ignoranz" aber ein Beschluss, der die Gesundheit hunderttausender Österreicher verbessern werde. Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl dankte für die breite Unterstützung für den Nichtraucherschutz.

(APA/Red)

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