Happy End nach Höhlen-Drama

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19. Juni 2014

Das 12-tägige Drama um den Höhlenforscher Johann Westhauser ist vorbei! Er ist aus der Tiefe gerettet. Um genau 11 Uhr 44 haben das Rettungsteam und der verletzte Höhlenforscher den Ausgang der Riesending-Höhle erreicht. In 1800 Meter Höhe haben Ärzte den Patienten erwartet, er wurde sofort medizinisch erstversorgt. Sein Gesundheitszustand ist stabil, heißt es. Die letzte Etappe der dramatischen Rettungsaktion hat sich am Donnerstag unerwartet in die Länge gezogen. Die Retter mussten den Patienten nämlich mit Muskelkraft einen 180-Meter-Schacht hinaufziehen. Der Einsatz einer Motorseilwinde wäre zu riskant gewesen.

14. JUNI 2014

Stück für Stück geht es nach oben! Die Bergung des Forschers in Bayern macht Fortschritte. Elf Stunden lang hat eine Gruppe von italienischen Höhlenrettern den Verletzten in der Nacht auf heute auf einer Trage in Richtung Ausgang gebracht. Heute waren die Hilfskräfte völlig am Ende und müssen eine Pause einlegen. Ein anderes italienisches Team löst sie ab, um den weiteren Transport des 52-Jährigen zu bewerkstelligen.

Stefan Schneider von der Bergwacht Bayern zu KRONEHIT:
‚Der Patient fühlt sich wohl, und er hat Appetit. Er hat auch schon Grüße an seine Familie übermitteln lassen. Wenn man die Gesamtsituation außer Acht lässt, geht es ihm sehr sehr gut.‘

Genau eine Woche ist es her, dass der Höhlenforscher Johann Westhauser verunglückt ist. Seitdem arbeiten die Einsatzkräfte auf Hochtouren daran, den Schwerverletzten aus über 1.000 Meter Tiefe zu bergen. Es könnte noch über eine Woche dauern, bis Westhauser wieder das Tageslicht sieht. Gestern hat er ja eine erste Nachricht an seine Familie übermitteln lassen. Es gehe ihm gut, lässt er ausrichten. Und auch die Einsatzkräfte beruhigen: Westhauser sei stabil und man überwache seinen Gesundheitszustand ganz genau, um einen möglichst sicheren Transport nach oben zu gewährleisten. Inzwischen haben österreichische Höhlenretter das Team aus Italien abgelöst.

13. Juni 2014

Der Nervenkrimi im Höhlendrama in Bayern erreicht seinen Höhepunkt! Die Bergung des schwerverletzten Forschers Johann Westhauser ist in vollem Gange – laut Einsatzkräften unter optimalen Bedingungen. Der befürchtete Starkregen ist bislang ausgeblieben, durch genaue Pegelaufzeichnungen können die Retter im Ernstfall schnell reagieren. Unklar ist, wie lange die Bergung dauern wird, sie soll aber in fünf Etappen eingeteilt werden, die Retter hatten ja vorab mehrere Lager mit Biwaks eingerichtet.

Stefan Schneider von der bayerischen Bergwacht im Puls4-Interview:
"Die Biwaks sind auch immer die besten Plätze um auszuruhen, um zu schlafen, sie brauchen ja ebene Flächen ohne Wasser, die einigermaßen windstill sind. Deshalb gibt's den Grobplan, dass man sagt: Man bewegt sich von Biwak zu Biwak. Und wenns ideal und perfekt laufen würde, würde man im Prinzip einen Tag pro Biwakstrecke benötigen."

12. Juni 2014

Noch heute könnte damit begonnen werden, den eingeschlossenen Forscher aus der Riesending-Schachthöhle in Bayern heraufzuholen! Der Mann ist ja in rund 1.000 Meter Tiefe verunglückt. Am Abend sind ein Arzt aus Niederösterreich und drei Italiener zu ihm vorgedrungen und haben ihn untersucht. Er leidet an einem Schädel-Hirn-Trauma. Der Mann ist laut den Ärzten aber transportfähig.

Höhlenarzt und Neurochirurg Michael Petermeyer:
"Er ist ansprechbar, er ist von unserer Einschätzung her, wie wir das momentan sehen, aus der ganz akuten Phase der Gefährdung heraus, aber noch lange nicht über dem Berg."

Die Diagnose soll ähnlich sein wie bei dem Formel 1 Fahrer Michael Schumacher, nur in einer deutlich schwächeren Ausprägung, so Petermeyer.

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11. Juni 2014

Weiter Bangen um den Forscher, der in einer Höhle bei Berchtesgaden in Bayern in 1.000 Meter Tiefe festsitzt! Ein Expertenteam will den 52-Jährigen etappenweise wieder an die Oberfläche bringen. Es gibt zwar neue Hoffnung auf eine baldige Bergung - heute könnte erstmals ein Arzt zu dem 52-jährigen Deutschen vordringen - allerdings drohen nun die für morgen prognostizierten Gewitter die Bergung zu verzögern. Das Wasser könnte Teile der Höhle unpassierbar machen. Die Belastungen in dieser Tiefe, eingeschlossen vom Fels, werden jetzt immer enormer.

Höhlenforscher Johannes Mattes von der Uni Wien:
"Gefühle wie Verlassenheit, Aussichtslosigkeit, Einsamkeit, Eingeschlossenheit, die haben natürlich auch meteorologische Einflüsse, und da ist es ganz wichtig, dass sie den Verunfallten eben auch zu einer Stelle gebracht haben, wo er eben diesen Witterungseinflüssen auch nicht ausgesetzt ist."

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10. Juni 2014

Erste Entspannung im Höhlen-Drama in Bayern. Dem verunglückten Forscher geht es etwas besser, er kann inzwischen selbständig aufstehen. Seit Samstagnacht sitzt der Wissenschafter in der Riesending-Schachthöhle an der Grenze zu Salzburg fest. Er ist durch einen Steinschlag am Kopf schwer verletzt worden. Jetzt gibt es Hoffnung, dass der 52-Jährige den Aufstieg aus knapp 1.000 Meter Tiefe mit Unterstützung in kleinen Etappen doch noch schaffen könnte. Die Retter haben sechs Raststationen in dem Höhlensystem aufgebaut. Für eine Station dürfte der Verletze rund einen Tag brauchen. Der Verunglückte wäre damit in einer Woche wieder in Freiheit!

Der Einsatz ist extrem schwierig und mit keiner anderen Rettungsaktion zu vergleichen, sagt Norbert Rosenberger von der Höhlenrettung Salzburg:
"Es fliegen dort keine Hubschrauber, es fahren dort keine LKW, wir haben nichts was uns hilft, außer die Kraft des eigenen Menschen. D.h. wir sind gezwungen jede Form von Material, Nahrungsmittel, Batterien, Medikamente etc. mit Mannkraft zu dem Verunfallten zu bringen."

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9. Juni 2014

Wettlauf mit der Zeit in 1.000 Metern Tiefe - bei einer gefährlichen Höhlenexpedition im Untersberg an der deutsch-österreichischen Grenze wird gestern Nacht ein 52-jähriger Deutscher von einem Stein getroffen und verletzt. Der Höhlenforscher muss jetzt bereits seit mehr als 35 Stunden in 1.000 Metern Tiefe auf seine Rettung warten, denn selbst kann er nicht mehr aus der "Riesending Schachthöhle" aufsteigen. Mittlerweile hat es ein erstes Erkundungsteam zu dem Verletzten geschafft.

Klemens Reindl von der Bergwacht Oberbayern sagt im Kronehit-Interview:
"Wir haben jetzt die Nachricht, dass es sich um eine Schädelverletzung handelt. Das ist prinzipiell immer ein dringender Einsatz, ein Wettlauf gegen die Zeit. Auf der anderen Seite ist der Unfallort ein sehr extremer, es gibt alleine innerhalb der Höhle 10 Stunden Zustiegszeit."

Die Rettungsmannschaften, darunter auch Höhlenretter aus Salzburg, haben mit schwierigsten Bedingungen zu kämpfen, sagt Roland Ampenberger ein weiterer Helfer im Team der Bergwacht:
"Wir gehen aus, dass die Rettung mehrere Stunden bzw. mehrere Tage dauern kann - je nachdem wie das weitere Vorgehen sein kann, wie man den Transport ermöglichen und wie man die einzelnen Hindernisse überwinden kann - es gibt dort Engstellen, es gibt große Abseilstellen mit Wasserfällen. All das gilt es zu überwinden."

Wikipedia verrät dir einige interessante Details zur der Höhle.

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